Crossmedia-Konferenz in Magdeburg: Digital. Culture. Change

So die Kurzformel für die Crossmedia-Konferenz zu der die FH Magdeburg Mitte Februar eingeladen hatte; in die wenig bekannte mitteldeutsche Stadt, welche eine gute Bahnstunde westlich von Berlin liegt. Das Thema „Crossmedia“ interessiert, die multimediale Welt ist Realität und die Anpassung der Kommunikation darauf nötig. Der Titel verspricht die Verknüpfung moderner Technik mit kulturellen Anliegen, gepaart mit dem Willen, sich für den Wechsel in Richtung neuer Medienwelt einzusetzen. Also nichts als hin, dachte ich und machte mich kurz darauf auf den Weg.
Der Ort mag abgelegen sein, doch immerhin ist Magdeburg Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt, zudem hat die Fachhochschule ein interessantes Angebot und – was heute sehr wichtig ist – eine gute Vernetzung mit andern Hochschulen, dem Radio und Fernsehen sowie der Privatwirtschaft, daraus resultieren viele Projekte, die alle das Ziel haben, den Inhalt auf die künftigen Bedürfnisse auszurichten, sich möglichen Gefahren (beispielsweise Fake-News) zu stellen sowie den Content für eine multimediale Welt mit verschiedenen Kanälen aufzubereiten.
Der richtige Inhalt ist für die Verantwortlichen der FH Magdeburg auch der klare Ausgangspunkt für Crossmedia, gepaart mit dem passenden Design, die Aufmachung sowie die Bebilderung (dies schliesst Video mit ein) gehören zum zeitgemässen Content. Deshalb standen mehrere journalistische Themen auf dem Programm und fing die Tagung mit dem gekonnten Interview an. Dabei ging es um ein Langzeitprojekt, dieses beinhaltet viele Gespräche mit Bewohnern aus Magdeburg, um so das Gebiet und seine Besonderheiten auszumessen. Zuerst war der Text, dann das Bild dazu und beides wurde in klassischer Weise in einem Buch vorgestellt; so sollte auch der Produktionsprozess vermittelt werden, an dem sich Dozierende wie Studenten beteiligten. Erst in einem zweiten Schritt kam das umfassende Projekt ins Web, mit dem Ziel, die Interaktion in der heutigen Medienwelt greifbar zu machen. Dann stand Social Media vor der Tür und damit zunächst die Frage, auf welche Dienste will man hier zugreifen, genügen Facebook und/oder Twitter, oder soll Instagram bevorzugt werden; letzteres würde gut zum Experiment „Sag.Nix“ passen, dem Interview ohne Worte, nur mit Bildern, eine weitere Facette im vielfältigen Projekt zur medialen Erfassung eines Gebietes.
Crossmedia ist eine spannende Sache, wer sich (professionell) damit befassen will, muss sich ständig weiter bilden. Dies haben wir auch bei unserem CAS (Weiterbildung auf Hochschulstufe) für Crossmedia-Management berücksichtigt, der voraussichtlich im Frühjahr 2019 mit einem anderen Hochschulpartner in Zürich durchgeführt wird. Da werden nicht nur neue Techniken vorgestellt, sondern auch das veränderte Nutzerverhalten sowie weitere aktuelle Forschungsergebnisse besprochen sowie auf effiziente und zeitgemässe Methoden in der Umsetzung hingewiesen.
Autor:
Hannes Zaugg
HZW für Crossmedia Management
Webereistrasse 47, 8134 Adliswil/Zürich
Informationen zum CAS Crossmedia Manager…>>

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