Crossmedia beurteilen / diagnostizieren

Rückblick zum Event „Kampagnen-Doktor“ – Diagnose und Realisation von Crossmedia-Kampagnen vom 6. Juli:
Wenn wir die tägliche Nutzung unterschiedlichster Medien anschauen, sind wir schon lange in der multimedialen Welt angekommen. Viele Kommunikationsfachleute tun sich mit den neuen Informationstechniken schwer, weil diese sich ständig verändern und erweitern. Ihre Aufgabe wird komplexer. Da nehmen es die Werber viel salopper: Für sie steht immer noch die gute Idee im Vordergrund, die sich neu in verschiedenen Informationskanälen präsentieren muss. Dem widersprechen verschiedene Marketingprofis, welche auf die vielen Facetten eines Kommunikationsproblems hinweisen und mehr Basisarbeit fordern.

Die Kampagnen-Doktor orientieren über ihre Therapie

Die Kampagnen-Doktoren, eine Gruppe ausgewiesener Experten, stützen ihrer Arbeit auf die Erfahrung aus vielen Kampagnen, was ihnen in den meisten Fällen den Best-Practice-Vergleich erlaubt.
Spiritus Rector dieser Gruppe ist Daniel Brüngger. Er hat sich als Geschäftsführer sowie Berater für Strategien und mit Kreation von Kommunikationsaufgaben einen Namen geschaffen.
Der zweite im Bunde ist Prof. Dr. Nils Hafner. Ein international anerkannter Experte im Aufbau erfolgreicher Kundenbeziehungen. Er doziert darüber ebenfalls an der Hochschule Luzern und hat über 100 Fachartikel und Bücher publiziert.
Unterstützt werden die beiden von Roger Scheu, einem Spezialisten für den Aufbau neuer Märkte, sowie dem Direct-Marketing-Fachmann Urs Obrist, der sich auch in Social Media bestens auskennt.
Zusammen bringen sie das Know-how auf, um den dichten Kommunikationsdschungel geschickt zu durchdringen. Ein Motto des Abends war: Im Zentrum einer guten Kampagne steht eine optimale Verschmelzung von Touchpoints der digitalisierten und analogen Welt zu einer konvergenten Botschaft «mit Wirkung». Dazu nannte Urs Obrist die wichtigsten Regeln, die eine gute Kampagne zwingend beinhalten muss.

Marketing – eine zukünftige Kompetenz für die Druckereien

Früher reichten „einige Anzeigenschaltungen“ und noch ein Direct Mailing. Heute sind es zahlreiche Medien, welche in einer Kampagne berücksichtigt werden müssen – da verliert man leicht den Überblick … oder die Botschaft an Wirkung. Man verfehlt seine Zielgruppe.
Das Wachstum der Sozialen Medien bringt Marketingverantwortliche ins Schwitzen – auch diese Disziplin muss für den Kunden zur Zufriedenheit gemeistert sein. Roger Scheu erläuterte anhand eines Ablaufdiagramms die verschiedenen, wichtigen Touchpoints. Dabei steht für ihn immer eine Datenbank im Zentrum und sauber strukturierte Assets. In diesem Bereich setzt er als Spezialist für Kampagnenmanagement als erstes an. Ohne eine korrekte Datenquelle führt das schönste Konzept nicht zum Erfolg.
Als Dienstleister ist Roger Scheu der „Brückenbauer“ zwischen der Kommunikation und dem Marketing, welches am Ende einer Kampagne auch deren Erfolg misst. Ein Aspekt, der von den Kampagnen Doktoren klar und schonungslos aufgezeigt wurde. Das Thema Kommunikation und Marketing kann nicht einfach in die bestehenden Prozesse integriert werden, dazu braucht es entsprechendes Know-how, das für die eine oder andere Kampagne mit externen Spezialisten ergänzt werden kann.
Wie wichtig bei diesen Konzepten eine gut organisierte IT-Struktur ist, bestätigte Roger Scheu auf eine Anfrage eines Teilnehmers. Er beschäftigt aktuell 16 Mitarbeiter, die eine Grundbildung in der IT aufweisen.

Networking

Beim anschliessenden Apéro waren genügend Themen zum Diskutieren vorhanden. Der interessante und inspirierende Abend vom 6. Juli ging in den schönen Räumen des KV Business School beim HB Zürich gemütlich zu Ende.
Weiterführende Infos zu den Dienstleistungen der Kampagnen Doktor finden Sie unter kampagnen-doktor.ch

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