Photoshop effizienter nutzen mit «non-destruktiven» Arbeitsweise

Adobe hat Photoshop in der «non-destruktiven» Arbeitsweise weiterentwickelt. Wenn Sie in der Bildbearbeitung in der oberen oder gar der höchsten Qualitätsliga spielen wollen, sollten Sie künftig die Bildbearbeitungsbefehle im Bedienfeld Korrekturen ausführen. Die Möglichkeit, mit Korrekturen zu arbeiten, gibt es in Photoshop CS4, CS5, CS6 und in Photoshop CC.
Aktueller Blog Beitrag von Andreas Burkard auf Digicomp.
Für Schnellentschlossene
Die «normalen» Bildbearbeitungsbefehle sind in Photoshop im Menü Bild > Korrekturen untergebracht. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen. Nach dem Speichern und Schliessen eines Bildes können Sie die Einstellungen nicht mehr ändern. Wenns eilt und Sie sicher sind, dass das, was Sie machen, passt, so ist diese Methode nach wie vor in Ordnung.
Der hochwertigere Weg
Oftmals müssen Einstellungen jedoch auch nachträglich geändert werden. Sei dies, weil sich der Bedruckstoff ändert oder weil das Bild für andere Medienkanäle aufbereitet wird. Im Bedienfeld Korrekturen sind die meisten Befehle, die Sie im Menü Bild > Korrekturen finden, ebenfalls aufgeführt. Der Unterschied ist, dass es sich hier um die sogenannte «non-destruktive» Arbeitsweise handelt. Sie können die Einstellungen jederzeit ändern.
Das vorliegende Beispielbild (Abbildung 1) hat zu wenig Kontrast. Ich wähle dazu im Bedienfeld Korrekturen die Tonwertkorrektur aus. Die Einstellungen der Tonwertkorrektur stehen dann nicht in einem eigenen Fenster, sondern in Photoshop CS6 und CC im Bedienfeld Eigenschaften zur Verfügung. In Photoshop CS4 und CS5 sind die entsprechenden Einstellungen im selben Bedienfeld Korrekturen vorzunehmen.
Die Tonwertkorrektur zeigt ein Histogramm. Dieses stellt die Verteilung der Pixel eines Bildes auf die verschiedenen Helligkeitsstufen grafisch dar. Das Histogramm zeigt Details in den Tiefen (linker Teil des Histogramms), in den Mitteltönen (Mitte) und in den Lichtern (rechter Teil). Anhand eines Histogramms lässt sich erkennen, ob beispielsweise das Bild einen Mangel in den Tiefen oder den Lichtern aufweist.
In meinem Beispiel ziehe ich den Regler der Tiefen nach rechts, an die Stelle, wo das Histogramm Werte zeigte. Den Regler der Mitteltöne ziehe ich ein wenig nach links, um das Bild in diesen Tönen ein wenig aufzuhellen. Das Resultat ist ein wesentlich kontrastreicheres Bild.
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