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Erwin Oberhänsli erhält Umwelt-Unternehmerpreis 2008

Im Mai 2008 wurde Erwin Oberhänsli, Mitinhaber der Druckerei Feldegg AG in Luzern mit dem Unternehmer-Umweltpreis der Schweizerischen Umweltstiftung ausgezeichnet. Der Preis wird ihm für die konsequente und langjährige Umsetzung eines nachhaltigen und vorbildlichen ökologischen Geschäftsmodells verliehen. Durch intensive Schulung und den konsequenten Einsatz neuester Technologien konnte die Energieeffizienz in der Druckerei Feldegg AG erhöht, der Rohstoff- und Materialverbrauch gesenkt und die Belastung durch Schadstoffe verkleinert werden. Die verbleibende CO2-Belastung wird vollständig über Klimaprojekte kompensiert. Mit kontinuierlicher Arbeit wurde über die letzten 20 Jahre ein Umwelt-Controlling aufgebaut in dem die Stoff- und Energieflüsse erfasst und optimiert wurden. Der VSD gratuliert dem Preisträger für seine Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit.


Nachhaltige Medienproduktion eine Initiative des VSD
Alle Massnahmen, ob Energieeffizienz, Prozessoptimierung oder CO2-Kompensation, sind nicht isoliert zu betrachten. Deshalb begrüsst Erwin Oberhänsli die Initiative des VSD, dessen Nachhaltigkeitskonzept die vernetzte Betrachtung der Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft betont. Gleichzeitig fordert das VSD-Modell, dass im Unternehmen parallel die Fertigungsprozesse optimiert werden und ein Energiecheck durchzuführen ist. Zudem hat der Verband das Öko-Rating Anfang 2008 als Informations-Panel eingeführt. Die Druckerei Feldegg AG liegt mit ihren Aktivitäten im Umweltschutz derzeit an der obersten Position des Ratings. Für die Aufnahme im Öko-Rating des VSD sind mindestens eines der folgenden Kriterien massgebend: FSC-Zertifikat, ISO 9001-Zertifikat, ISO 14001-Zertifikat, PSO 12647- Zertifikat, den ClimatePartner Druckprozess mit integriertem Energiecheck oder Klimaneutrales Drucken ohne verbindliche Massnahmen. Das Öko-Rating des VSD ist eine Kundendienstleistung. Damit ist für alle Interessierten ersichtlich, welche Druckereien sich im Umweltbereich engagieren«, erläutert Erwin Oberhänsli. Mit dem neuen Instrument entsteht aber auch eine neue Konkurrenzsituation unter den Druckereien. Betriebe die im Öko-Rating weniger gut positioniert sind oder überhaupt nicht erscheinen, müssen sich überlegen, wie lange sie noch ohne besondere Anstrengungen im Nachhaltigkeitsbereich auf dem Markt bestehen können, wertet Oberhänsli. Gut an diesem Rating sei zudem, dass sich niemand auf den Lorbeeren ausruhen könne, da alle nach Ablauf einer bestimmten Frist zur Rezertifizierung
antreten müssen. So bleibt das Thema aktuell und die Geschäftsleitung muss sich in regelmässigen Abständen mit Umweltanliegen befassen.

Öko-Rating des VSD für eine Nachhaltige Medienproduktion

Management Handbuch des VSD für eine Nachhaltige Medienproduktion