Neue Maschinenrichtlinie (2006/42/EG)
Grundsätzlich gilt seit dem 29.12.2009 für alle Hersteller, Inverkehrbringer und Betreiber die neue Maschinenverordnung. Dabei sind nicht nur die Inverkehrbringer und Hersteller gefordert. Vielmehr sind auch die Betreiber aller Maschinen von den Neuerungen betroffen. Einerseits, weil sie kontrollieren sollten, ob gelieferte Maschinen und Anlagen dem neuen Stand entsprechen und andererseits, weil bei Anpassungen, welche im Betrieb umgesetzt werden, neue Regeln einzuhalten sind.
Details zur Änderung: http:www.aeh.ch/pdf/aeh/Neue Maschinenrichtlinie.pdf
Kennzeichnung von Chemikalien
Nach mehr als 40 Jahren löst das „Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals“ (GHS) das bisherige System für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien ab. Seit 2009 können die Produkte für Berufsleute neu gekennzeichnet werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BAG zum Thema GHS.
Revidierte ASA-Richtlinie entlastet kleinere Unternehmen: weniger Administration, mehr Praxisbezug
Seit 1. Februar 2007 gilt die revidierte Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (kurz: ASA-Richtlinie). Die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS sorgt mit dieser praxisorientierten Weiterentwicklung für erhebliche administrative Erleichterungen und unterstützt Betriebe so wirksam bei der Umsetzung von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmassnahmen.
Die neue ASA-Richtlinie als PDF-Datei
Aktuelles zum Thema Stress
Wie die kürzlich veröffentlichte Stressstudie 2010 vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) aufzeigt, fühlt sich rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig oder sehr häufig gestresst. Im Jahr 2000 war es noch ein Viertel. Ein hohes Stresslevel hat einen Einfluss auf die Unternehmensleistung. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Stress zu minimieren und den Mitarbeitenden geeignete Unterstützung zur Stressreduktion anzubieten. Wie?
Auswirkungen von Stress auf den Bewegungsapparat
Erkrankungen des Bewegungsapparates spielen eine wichtige Rolle bei Arbeitsabsenzen und verminderter Produktivität. Sie werden durch physische und mentale Stressfaktoren begünstigt. Die Kombination der beiden Faktoren erhöht das Risiko für Erkrankungen nachweislich. Zur Senkung des Risikos sind deshalb sowohl ergonomische wie auch arbeits- und organisationspsychologische Massnahmen wichtig. Mehr dazu im Referat von PD Dr. med. Andreas Klipstein anlässlich der BAGS Tagung der SUVA.
Psychische Probleme am Arbeitsplatz: Frühintervention
In den letzten Jahren wurde eine starke Zunahme der psychischen Krankheiten beobachtet. Zahlreiche Studien belegen, dass solche Krankheitsbilder nicht selten mit der Situation in der Arbeitswelt verknüpft sind. Mitarbeitende leiden unter entsprechenden Beeinträchtigungen und zeigen typische Anzeichen, auf die im Betrieb möglichst früh reagiert werden sollte. Allerdings sind viele Vorgesetzte dabei überfordert und wünschten sich eine geeignete Anlaufstelle. Arbeitsärztinnen und Arbeitsärzte können in solchen Fällen eine wertvolle Hilfe sein. Mehr
Sichere Instandhaltung
Zum europäischen Schwerpunktthema "Sichere Instandhaltung - Sicherheit für alle" möchten wir auf den aktuellen NAPO-Film "Achtung Wartung" hinweisen. Auf der NAPO-Homepage finden Sie alle Abenteuer der liebenswerten, aber unvorsichtigen Kunstfigur NAPO in 8 Szenen rund um die Wartung.
SUVA-Checklisten
In den letzten 10 Jahren hat die Suva eine Vielzahl von Checklisten veröffentlicht. Sicherlich sind dabei auch einige, die Ihnen helfen könnten. Hier finden Sie eine Übersicht über alle SUVA-Checklisten.
Gesundheit als Teil der Firmenpolitik
2010 wurde beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt. Dazu bediente man sich des AEH-Modells, das auf dem EFQM Modell basiert und die Aspekte Strategie, Prozesse & Strukturen, die relevanten Handlungsfelder und die Evaluation der Ergebnisse beinhaltet. Wie das Modell konkret beim AWA umgesetzt wurde und welche Faktoren für ein erfolgreiches BGM wichtig sind, erfahren Sie hier.
Mini-Checkup im Betrieb
An erster Stelle der Todesursachenstatistik stehen weltweit Herz-Kreislauferkrankungen. Sie sind nicht nur verantwortlich für vorzeitigen Herztod, sondern auch für reduzierte Leistungs- und Erwerbsfähigkeit. Zudem verursachen sie hohe Kosten im Gesundheitswesen. Die Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einhergehen, hängen eng mit dem Lebensstil zusammen und lassen sich gezielt beeinflussen. Mehr
Case Management
Arbeitsausfälle wegen gesundheitlicher Probleme stellen eine zunehmende Belastung für alle Beteiligten dar. Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, dass beim Einsatz eines Case Managements Mitarbeitende schneller und häufiger reintegriert werden können. Für den Betrieb resultieren eine höhere Produktivität, eine höhere Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden, ein Imagegewinn und insgesamt höhere Konkurrenzfähigkeit im Markt. Mehr
ZAFAS - ein neues Werkzeug in der beruflichen Wiedereingliederung
AEH führt als Ergänzung zu den bisherigen Dienstleistungen im Auftrag von Arbeitgebern und Versicherungen ZAFAS Abklärungen durch. Es handelt sich dabei um eine frühe fachärztliche Standortbestimmung in arbeitsprognostischer Hinsicht, durchgeführt durch unsere "Zertifizierten Arbeitsfähigkeitsassessoren SIM". Zu diesem Thema erscheint in der Zeitschrift "Schweizer Versicherung" demnächst ein Artikel, dessen gekürzte Fassung Sie hier lesen können.

